{"id":3194,"date":"2019-06-04T14:53:58","date_gmt":"2019-06-04T12:53:58","guid":{"rendered":"http:\/\/sorabicon.dev.webstitut.de\/?page_id=3194"},"modified":"2020-06-17T11:00:23","modified_gmt":"2020-06-17T09:00:23","slug":"sprachkonflikte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www1.sorabicon.de\/dsb\/sorbische-kirche-luebben\/sprachkonflikte\/","title":{"rendered":"Sprachkonflikte"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Prozess des Sprachwechsels blieb auch in L\u00fcbben nicht frei von Konflikten. Diese traten haupts\u00e4chlich anl\u00e4sslich der Neuberufungen von Diakonen und K\u00fcstern an der sorbischen Kirche auf. Insgesamt sind im Zeitraum zwischen 1650 und 1791 im Zusammenhang mit der Besetzung des Pfarr- und K\u00fcsteramtes vier konflikthafte Konstellationen nachweisbar, was einem guten Viertel der Besetzungsverfahren entspricht. Zwischen 1672 und 1684 gab es mehrfache Auseinandersetzungen um den sorbischen K\u00fcster Samuel Falter. 1693 protestierte die sorbische Gemeinde gegen den sorbischen Prediger Michael Petrinus und 1744\/45 gegen den Kandidaten Christian Samuel Bandeco. 1779 wiederum entbrannte ein Streit um den neu zu bestellenden sorbischen K\u00fcster Gottfried Peterentz. Konkreter Gegenstand, Akteure, Verlauf und Ergebnis waren dabei jeweils unterschiedlich.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"1\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-1\">1<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-1\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"1\">Vgl. detaillierter zu den einzelnen Sprachkonflikten: <a href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/wp-admin\/post.php?post=3202&amp;action=edit&amp;lang=de\">Mahling, Muttersprache.<\/a><\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Tod des K\u00fcsters Martin Agricola im Jahr 1672 bewarben sich beim Konsistorium mindestens vier Kandidaten auf dessen Amt: Johann Bobban, Christoph Mewisch, Johann Leander und Samuel Falter (Vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 23 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_hmf_12b_tdb\" target=\"_blank\">Nr. 23<\/a>).Der (sorbische) Diakon Gottlieb Rudelius bevorzugte Samuel Falter, insbesondere die umliegenden D\u00f6rfer jedoch protestierten gegen diesen Kandidaten und favorisierten Johann Leander, wohingegen die Vorst\u00e4dter sich mit Falter arrangieren wollten. Es gelang schlie\u00dflich, Einigkeit in der sorbischen Gemeinde herzustellen, sodass \u201edie vorst\u00e4dte, undt Newga\u00dfe wie auch die gemeinten zu Raden\u00df undt Hardensdorf, Gro\u00df und Klein Lubolz, Trebendorff, Neundorff und Steinkirche\u201c gemeinsam Beschwerde einlegten, da sie \u201edas geringeste nicht verstehen\u201c k\u00f6nnten (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 24 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_bk3_ntc_5db\" target=\"_blank\">Nr. 24<\/a>). Allerdings blieb der Protest erfolglos und das Konsistorium stellte am 14. Juli 1672 die Vokation f\u00fcr Falter aus.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"2\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-2\">2<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-2\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"2\"><a href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/wp-admin\/post.php?post=3202&amp;action=edit&amp;lang=de\">Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep 40C, Nr. 883, fol. 1r\u20133r.<\/a><\/span> <\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Konflikt um die Sprachkenntnisse eines Bewerbers brach 1693 anl\u00e4sslich der Diakonatswahl aus. Die Gemeinde lehnte dabei den vom L\u00fcbbener Rat favorisierten Kandidaten Michael Petrinus ab, \u201eden er rede 1. gantz weichlich, 2. nicht nach dieser landesarth recht wendisch, 3. wehre ein kr\u00e4nklich mann\u201c (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 27 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_zwj_kv1_t2b\" target=\"_blank\">Nr. 28<\/a>). Der Protest ging zun\u00e4chst von \u201egantze[n] wendische[n] gemeine\u201c aus. Ma\u00dfgeblich waren aber wohl die Vertreter aus Steinkirchen, der Neugasse und der Spreevorstadt, nicht aber der Neustadt, die zeitgleich den Anschluss an den Seelsorgebezirk des deutschen Archidiakons forderten (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 27 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_zwj_kv1_t2b\" target=\"_blank\">Nr. 27<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 28 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_edg_1t3_1db\" target=\"_blank\">Nr. 28<\/a>). Erst nach einem Treffen der Gemeindevertreter mit dem Generalsuperintendenten \u201ehetten sich [diese, Zusatz d. Verf.] nunmeher anders besonnen [\u2026] da sie dann endtlich alle zusammen einm\u00fctig gesaget haben sollen, da\u00df mitt dem herren Petrino, pfarrern zu Ogrosen, sie zufrieden wehren\u201c (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 27 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_zwj_kv1_t2b\" target=\"_blank\">Nr. 28<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Komplizierter als die beiden F\u00e4lle des 17. Jahrhunderts gestaltete sich der Konflikt um die Bestellung Samuel Bandecos 1744\/45. Nachdem Christian Ruland im August 1744 verstorben war, bewarben sich zwischen September und November 1744 verschiedene Kandidaten um die vakante Stelle, darunter Samuel Bandeco, geb\u00fcrtig aus Lebusa, ab 1739 Diakon in Friedland. Bereits vor der Anh\u00f6rung aller Kandidaten, kurz nach Bandecos Gastpredigt, stimmte der L\u00fcbbener Rat f\u00fcr die Wahl Bandecos. Unmittelbar nach der Wahl protestierten Vertreter der sorbischen Gemeinde gegen die Entscheidung. Der Protest war dabei offenbar von den Richtern und Sch\u00f6ppen der eingepfarrten D\u00f6rfer organisiert worden \u201ewelche alle bey dem hn. postmeister Schneben beysammen gewesen\u201c (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 33 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_uy5_nn3_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 33<\/a>). Im Zentrum der Vorw\u00fcrfe gegen Bandeco stand seine vollkommene Unkenntnis der sorbischen Sprache: Er sei \u201eunserer wendischen muttersprache dermahle g\u00e4ntzlich unerfahren, besonders auf deren pronunciation nach unserm intellectu et captu gar nicht m\u00e4chtig\u201c (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 32 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_wpy_hjn_2db\" target=\"_blank\">Nr. 32<\/a>). W\u00e4hrend der Befragung einiger der Mitunterzeichner der Beschwerde gegen Bandeco distanzierten sich diese von der zwei Wochen vorher verfassten Schrift. Johann Georg Michaelis aus der Spreevorstadt beispielsweise \u201esetze nichts an ihm [Bandeco, Anm. d. Verf.] aus und habe nicht versucht, ihn zu tadeln\u201c. Auch Peter Lehniger war es, trotz der Unterzeichnung der Petition gegen Bandeco, bereits zwei Wochen sp\u00e4ter \u201egleich, ob er her magister Bandeco w\u00fcrde oder nicht\u201c. Dr. Lehmann habe ihn zu sich kommen lassen und wegen einiger Einzelheiten befragt, er wisse aber nicht, wie er zur Unterzeichnung der Schrift gekommen sei (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 33 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_uy5_nn3_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 33<\/a>). Gelegenheit f\u00fcr den erneuten Protest der Gemeinde boten die Probepredigt Bandecos und die Befragung der Gemeinde nach Leben, Wandel, aber auch Sprache des Kandidaten durch Johann Gottlieb Hauptmann, Diakon in L\u00fcbbenau. Seine Fragen richtete er \u201ean die gemeinde in wendischer sprache durchgehends [\u2026], auch in eben derselbigen von denen deputirten der gemeinde ihre antwort erfordert\u201c (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 34 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_fgg_dv3_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 34<\/a>). Daraufhin kam es in und vor der Kirche zu tumultartigen Szenen. Offenbar f\u00fchrte der massive Protest vonseiten der sorbischen Gemeinde zu Bedenken beim Konsistorium, das trotz der f\u00fcr Bandeco bereits ausgestellten Vokation die Berufung eines anderen Kandidaten mit ausreichenden Sorbischkenntnissen anordnete.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"3\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-3\">3<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-3\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"3\">Kreisarchiv Landkreis Dahme-Spreewald, A-4 L\u00fcbben, Nr. 5872, unpag. zu 1745 Oktober 23.<\/span> Der Verlauf des Berufungsverfahrens sowie die Entscheidung des Konsistoriums boten im Herbst 1745 unter anderem Johannes Jacobaei die M\u00f6glichkeit, sich um das sorbische Diakonat in L\u00fcbben zu bewerben.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"4\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-4\">4<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-4\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"4\">Vgl. <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 36 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_xw2_f2x_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 36<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 37 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_dwt_gkx_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 37<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 38 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_zlk_h4x_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 38<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 39 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_ulr_rxx_fdb\" target=\"_blank\">Nr. 39<\/a>, vgl. auch: <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/die-sorbischen-briefe-des-johannes-jacobaei-1745\/\" target=\"_blank\">Die sorbischen Briefe des Johannes Jacobaei 1745<\/a>.<\/span> <\/p>\n\n\n\n<p>Bei der 1779 eingetretenen Vakanz des K\u00fcsteramtes favorisierte der (sorbische) Diakon Andreas Gottlieb Fritze den Schreiber der Superintendentur Johann Gottfried Peterentz. Gegen diesen hegte jedoch der Superintendent Friedrich Wilhelm Sartorius zun\u00e4chst wegen dessen Unkenntnis der sorbischen Sprache Bedenken. Diese zerstreute Fritze durch den Hinweis auf das geringe Interesse der sorbischen Gemeinde an der sorbischen Sprache.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"5\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-5\">5<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-5\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"5\"><a href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/wp-admin\/post.php?post=3202&amp;action=edit&amp;lang=de\">Brandenburgisches Landeshauptarchiv, Rep 40C, Nr. 883, fol. 238r\u2013240v.<\/a><\/span> Allerdings wandten sich dann doch die Vertreter aus Steinkirchen und Hartmannsdorf gegen den Kandidaten, dem sie \u201eeinen mangel der kenntnis der wendischen sprache\u201c vorwarfen. So habe Peterentz bei der Pr\u00fcfung nur allein den Glauben, nicht aber das Lied \u201eAllein Gott in der H\u00f6h sei Ehr\u201c sorbisch gesungen. Weitere Kritik wurde gegen Peterentz nicht vorgebracht (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 47 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_y5b_ffd_5db\" target=\"_blank\">Nr. 47<\/a>). Bei einer Befragung der Gemeindevertreter sei dann ein gro\u00dfer Streit zwischen den beiden Fraktionen der Gemeinde entstanden, bei dem die Steinkircher und Hartmannsdorfer Vertreter der \u201ez\u00e4nkerey, grobheit und unn\u00fctzen erinnerungen\u201c beschuldigt wurden (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Nr. 47 (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/sorbische-kirche-luebben\/edition\/?ThemenID=prov_y5b_ffd_5db\" target=\"_blank\">Nr. 47<\/a>). Dieser Streit wurde im Beisein des Superintendenten beigelegt. Vom Konsistorium wurde Peterentz anl\u00e4sslich der Examination \u201ezu fernerer Erlernung der wendischen Sprache\u201c verpflichtet, \u201edergestallt, da\u00df er in 3. monathen die evangelien und episteln in der wendischen kirche mit fertigkeit ablesen k\u00f6nne\u201c.<sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"6\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-6\">6<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-6\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"6\"><a href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/wp-admin\/post.php?post=3202&amp;action=edit&amp;lang=de\">Protokoll des Konsistoriums, 1779 September 22, ebd., fol. 243r.<\/a><\/span> Ohne das Lernergebnis abzuwarten, wurde Peterentz am 22. September 1779 zum K\u00fcster voziert und einen Tag sp\u00e4ter konfirmiert<em>.<\/em><sup class=\"modern-footnotes-footnote \" data-mfn=\"7\" data-mfn-post-scope=\"0000000000003ccf0000000000000000_3194\"><a href=\"javascript:void(0)\"  role=\"button\" aria-pressed=\"false\" aria-describedby=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-7\">7<\/a><\/sup><span id=\"mfn-content-0000000000003ccf0000000000000000_3194-7\" role=\"tooltip\" class=\"modern-footnotes-footnote__note\" tabindex=\"0\" data-mfn=\"7\"><a href=\"https:\/\/www1.sorabicon.de\/wp-admin\/post.php?post=3202&amp;action=edit&amp;lang=de\">Ebd., fol. 245r\u2013246r; ebd., fol. 246r\u2013247r.<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Prozess des Sprachwechsels blieb auch in L\u00fcbben nicht frei von Konflikten. Diese traten haupts\u00e4chlich anl\u00e4sslich der Neuberufungen von Diakonen und K\u00fcstern an der sorbischen Kirche auf. 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