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        <fileDesc>
			<titleStmt>
				<title>Bautzener Land</title>
				<title xml:lang="deu">Bautzener Land</title>
				<title xml:lang="hsb">Budyski kraj</title>
				<title xml:lang="dsb">Budyšyński kraj</title>
				<author>
					<persName key="ed_oyb_lxr_rjb">Mirtschin, Hans</persName>
				</author>
			</titleStmt>
			<publicationStmt>
				<authority>Serbski institut, Budyšin</authority>
			</publicationStmt>
			<sourceDesc>
				<bibl>Sorbisches Kulturlexikon / hrsg. von Franz Schön und Dietrich Scholze unter Mitarb. von Susanne Hose; Maria Mirtschin und Anja Pohontsch. - Bautzen: Domowina-Verlag, 2014. - 579 s.: il.</bibl>
			</sourceDesc>
        </fileDesc>
		<profileDesc>
			<abstract xml:lang="deu">
				<p>Bis ins 15. Jh. einer der Namen für das Markgraftum Oberlausitz, benannt nach dem
					Hauptort Bautzen. Er hatte die älteren Bezeichnungen Gau Milska oder
					Milzenerland ab dem 12. Jh. verdrängt.</p>
			</abstract>
			<abstract xml:lang="hsb">
				<p>Hač do 15. lětstotka jedne z mjenow za Markhrabinstwo Hornja Łužica, pomjenowane
					po hłownym městnje Budyšinje. Je wot 12. lětstotka wutłóčiło staršej pomjenowani
					župa Milska abo Milčanski kraj.</p>
			</abstract>
			<abstract xml:lang="dsb">
				<p>Až do 15. stolěśa jadno z mjenjow za Markgrobinstwo Górna Łužyca, pó głownej
					městnosći Budyšyn. Jo wót 12. stolěśa wutłocyło staršej pomjenjowani župa Milska
					abo Milcański kraj.</p>
			</abstract>
			<abstract xml:lang="eng">
				<p>Until the 15th century, one of the names for the Markgraftum (Land of the
					Markgraviate) of Upper Lusatia, named after the capital Bautzen. It replaced
					older names like Gau Milska or Milzenerland, from the 12th century on.</p>
			</abstract>
			<textClass>
				<keywords>
					<term key="evangelische Sorben">evangelische Sorben</term>
					<term key="Regionalkultur">Regionalkultur</term>
					<term key="Herrschaft">Herrschaft</term>
					<term key="Assimilation">Assimilation</term>
					<term key="Landesgeschichte">Landesgeschichte</term>
					<term key="Oberlausitz">Oberlausitz</term>
					<term key="Obersorbisch">Obersorbisch</term>
					<term key="Bautzen">Bautzen</term>
				</keywords>
			</textClass>
		</profileDesc>
    </teiHeader>
    <text>
		<body>
			<div>
				<p>Bis ins 15. Jh. einer der Namen für das Markgraftum <rs type="term" key="Oberlausitz"
						>Oberlausitz</rs>, benannt nach dem Hauptort <rs type="term" key="Bautzen"
						>Bautzen</rs> (lateinisch <ex>terra Budissinensis</ex>). Er hatte die
					älteren Bezeichnungen Gau Milska oder Milzenerland ab dem 12. Jh. verdrängt (→
						<rs type="term" key="Milzener">Milzener</rs>). Seit dem 14. Jh. wurden
					parallel die Namen <ex>Land der Sechsstädte, Sechs-Land</ex> oder
						<ex>Hexapolis</ex> verwendet. Nach der askanischen Teilung von 1268 bürgerte
					sich für den westlichen Teil der Oberlausitz der Begriff Bautzener Land ein. Die
					Unterteilung in die Kreise <placeName key="ed_xwx_lgh_vhb">Budissin</placeName>
					(später Bautzen) und <placeName key="ed_lhp_gwh_vhb">Görlitz</placeName> blieb
					über Jahrhunderte bestehen; die Aufteilung des Markgraftums zwischen Sachsen und
					Preußen 1815 festigte – obwohl nicht deckungsgleich – diese Trennung. Heute
					bezeichnet Bautzener Land in etwa den Altkreis Bautzen (bis Ende Juli 2008),
					wozu auch Gebiete um <placeName key="ed_a3n_cwh_vhb">Göda</placeName> und
						<placeName key="ed_dvz_khh_vhb">Bischofswerda</placeName> gehören, die
					früher bei der Mark <placeName key="ed_ljt_hn3_vhb">Meißen</placeName>
					waren.</p>
				<p><graphic
						url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Bautzener-Land_02_Karte-Iris-Brankackowa.jpg"
					/>Bautzener Land um 1790 (violett – katholische Region); Karte: Iris
					Brankatschk</p>
				<p>Innerhalb des sorbischen <rs type="term" key="Siedlungsgebiet">Siedlungsgebiets</rs> bildet
					das Bautzener Land eine besondere Region, die im Osten von den evangelischen
					Parochien <placeName key="ed_xtq_ggh_vhb">Baruth</placeName>, <placeName
						key="ed_vpd_cxh_vhb">Gröditz</placeName> und <placeName key="ed_bht_2b3_vhb"
						>Hochkirch</placeName>, im Süden von <placeName key="ed_wc5_hyh_vhb"
						>Großpostwitz</placeName> und <placeName key="ed_fpz_4vh_vhb"
						>Gaußig</placeName>, im Westen von Göda und im Norden von <placeName
						key="ed_ig2_cp3_vhb">Neschwitz</placeName>, <placeName key="ed_d2j_yf3_vhb"
						>Königswartha</placeName>, <placeName key="ed_mx2_mn3_vhb"
						>Milkel</placeName> und <placeName key="ed_v34_3f3_vhb">Klix</placeName>
					begrenzt wird. Noch bis Ende des 19. Jh. wurde auch in den Dörfern jenseits der
					östlichen Grenze sorbisch gesprochen. Südlich dehnte sich die sorbische <rs
						type="term" key="Besiedlung">Besiedlung</rs> als Ausbuchtung des
					Altsiedellands im Spreedurchbruch zwischen Drohmberg (→ Lubin) und Mönchswalder
					Berg bis <placeName key="ed_u51_g23_vhb">Kirschau</placeName> und <placeName
						key="ed_qyn_c2j_vhb">Wilthen</placeName> aus. Im Westen berührte die Region
					deutsches Siedlungsgebiet; so unterschied man in der Kirche zu <placeName
						key="ed_xyt_jx3_vhb">Schmölln</placeName> von Beginn an zwischen den
					eingepfarrten deutschen Ortschaften Schmölln und <placeName key="ed_vhs_mcj_vhb"
						>Tröbigau</placeName> und den sorbischen Ortschaften <placeName
						key="ed_arz_lsh_vhb">Demitz</placeName> und <placeName key="ed_b33_2cj_vhb"
						>Thumitz</placeName> mit Gottesdiensten in der jeweiligen Sprache. Im
					Nordwesten schließt sich an die Bautzener Region das <placeName
						key="ed_ic5_gc3_vhb">Kamenzer</placeName> Land mit der <rs type="term"
						key="katholische Region">katholischen Region</rs> sowie der evangelischen
					Kirchgemeinde <placeName key="ed_gyf_sr3_vhb">Oßling</placeName> an. Nach Norden
					setzt sich die sorbische Besiedlung im <rs type="term" key="Hoyerswerdaer Land"
						>Hoyerswerdaer Land</rs> und in der <rs type="term"
						key="Muskauer Standesherrschaft">Muskauer Standesherrschaft</rs> fort.</p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Bautzner-Land_01.jpg"
					/>Neschwitzer Trachtengruppe, um 1900; Sorbisches Kulturarchiv am Sorbischen
					Institut</p>
				<p>Die sorbischen Bewohner des Bautzener Landes sind seit der <rs type="term" key="Reformation"
						>Reformation</rs> evangelisch. Nur die ehemals domstiftlichen Dörfer
						<placeName key="ed_shx_vx3_vhb">Sdier</placeName> und <placeName
						key="ed_j53_f3h_vhb">Brehmen</placeName> nördlich von Bautzen sowie
						<placeName key="ed_dqg_tt3_vhb">Radibor</placeName> mit den umliegenden
					Dorfschaften blieben katholische Enklaven. Der Charakter des Bautzener Landes
					wird durch die ökonomische, kulturelle und administrative Funktion der alten
					Hauptstadt der Oberlausitz bestimmt. Als Tagungsort der Landtage und Sitz des
					Oberamts wurde Bautzen auch zum politischen Zentrum des Sorbentums mit
					Ausstrahlung in die preußische Oberlausitz und die <rs type="term"
						key="Niederlausitz">Niederlausitz</rs>. Seit Mitte des 19. Jh. wirkten sich
					die Aktivitäten der von hier ausgehenden sorbischen <rs type="term"
						key="nationale Wiedergeburt">nationalen Wiedergeburt</rs> auf das gesamte
					Umland aus.</p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Bautzner-Land_03.jpg"
					/>Das sog. Rössel’sche Gehöft aus dem 17. Jh. in Gröditz; Fotografin: Iris
					Brankatschk</p>
				<p>Das Gebiet zwischen Lausitzer Bergland und Heide ist nach dem Jahr 600 durch die Milzener
					besiedelt worden. Kleine Blockfluren der weilerartigen Dörfer kennzeichnen
					seitdem die Landschaft. Mit der <rs type="term" key="Zuwanderung"
						>Zuwanderung</rs> von Siedlern aus dem Westen des fränkischen Reiches ab dem
					12. Jh. entstanden an der Peripherie des Bautzener Landes deutsche
					Waldhufendörfer (→ <rs type="term" key="Kolonisation">Kolonisation</rs>).
					Während sich in Bautzen mit seiner landesherrlichen Burg, dem Sitz der Landvögte
					und Landesbehörden überwiegend deutschen Handwerker und Kaufleute sowie eine
					deutsche Beamtenschaft niederließen, blieb das bäuerliche Umland sorbisch
					geprägt. Im Altsiedelland war die sorbische Bevölkerung so zahlreich, dass es
					zunächst nicht zu einer <rs type="term" key="Assimilation">Assimilation</rs>
					kam; die Hauptumgangssprache war bis Mitte des 19. Jh. das Sorbische. In Dörfern
					wie <placeName key="ed_xpz_3t3_vhb">Rackel</placeName>, <placeName
						key="ed_rtc_rgh_vhb">Belgern</placeName>, <placeName key="ed_utk_bp3_vhb"
						>Nechern</placeName>, <placeName key="ed_ffc_m2j_vhb">Wurschen</placeName>
					oder <placeName key="ed_rgn_nkh_vhb">Cortnitz</placeName> traf das noch in den
					1920er Jahren zu. Zum Jahr 1723 nannte <persName key="ed_ldq_wmv_vhb">Christian
						Knauthe</persName> für die budissinischen Amtskreise, wozu damals noch die
					Gegend um <placeName key="ed_xb5_ft3_vhb">Pulsnitz</placeName> und <placeName
						key="ed_wkb_qb3_vhb">Hoyerswerda</placeName> gehörte, 39 sorbische
					evangelische Kirchen, in die 383 Dörfer eingepfarrt waren. Knauthe erwähnte auf
					meißnischem Territorium auch die Kirche zu Göda, weil von den dahin
					eingepfarrten sorbischen Dörfern 46 in der Oberlausitz lagen. Daneben gab es
					sechs sorbisch-katholische Kirchen für 53 Dörfer. 14 ehemals sorbische Kirchen
					mit 55 Dörfern an der Peripherie des Bautzener Landes waren bereits
					eingedeutscht. Der Assimilationsprozess verlief hier bis zum Ersten Weltkrieg
					relativ langsam und beschleunigte sich erst in der <rs type="term"
						key="Weimarer Republik">Weimarer Republik</rs>.</p>
				<p><graphic
					url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Bautzner-Land_04-scaled.jpg"
				/>Altes Bauernhaus in Ebendörfel, Postkarte; Sorbisches Kulturarchiv am
					Sorbischen Institut</p>
				<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die sorbische Sprache ihre Funktion als Kommunikationsmittel
					im öffentlichen Gebrauch weitgehend eingebüßt. Die Ursachen der Assimilation
					lagen in Wirtschafts- und Wanderungsprozessen infolge der <rs type="term"
						key="Industrialisierung">Industrialisierung</rs>, in einer restriktiven
					Schulpolitik und dem Druck zur Germanisierung während der <rs type="term"
						key="NS-Zeit">NS-Zeit</rs> sowie in der Ansiedlung von Flüchtlingen und
					Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten. Die sorbische
					evangelische <rs type="term" key="Tracht">Tracht</rs> wird seit Mitte des 19.
					Jh. nicht mehr im Alltag getragen, die katholische Tracht von wenigen älteren
					Frauen bis in die Gegenwart. Im Bautzener Land wird von den <rs type="term"
						key="Sorben">Sorben</rs> der Bautzener <rs type="term" key="Dialekt"
						>Dialekt</rs> gesprochen, im Kirchspiel Radibor orientiert sich die
					Aussprache am katholischen Dialekt des Kamenzer Landes. Auf der Grundlage des
					Bautzener Dialekts entstand im 17. Jh. die Norm für die evangelischen
					Schriftsprache (→ <rs type="term" key="Obersorbisch">Obersorbisch</rs>).</p>
				<p>Folgenreich wurden die unter dem Einfluss des <rs type="term" key="Pietismus">Pietismus</rs>
					durch Adlige gegründeten Schulanstalten in Klix, <placeName key="ed_u3m_lyh_vhb"
						>Großwelka</placeName> und <placeName key="ed_ac5_vcj_vhb"
						>Uhyst/Spree</placeName>, die dazu dienen sollten, „den wendischen Kirchen
					und Schulen tüchtige, redliche und erfahrene Männer zuzubereiten“ (→ <rs
						type="term" key="Lehrerseminar">Lehrerseminare</rs>). Die in den
					Revolutionsjahren 1848/49 entstandenen Wendischen Bauernvereine in Baruth,
						<placeName key="ed_u13_jgh_vhb">Baschütz</placeName>, <placeName
						key="ed_jmm_vjh_vhb">Burk</placeName>, <placeName key="ed_fpv_xth_vhb"
						>Dreistern</placeName>, Großpostwitz, <placeName key="ed_pqj_h13_vhb"
						>Guttau</placeName>, Hochkirch, Königswartha, <placeName
						key="ed_ts5_bn3_vhb">Malschwitz</placeName>, Milkel, <placeName
						key="ed_fgq_x43_vhb">Nadelwitz</placeName>, Neschwitz, <placeName
						key="ed_dqg_vs3_vhb">Pommritz</placeName>, Radibor, <placeName
						key="ed_q3r_zx3_vhb">Seidau</placeName> und <placeName key="ed_dmr_ldj_vhb"
						>Wartha</placeName> verbanden wirtschaftliche und politische Forderungen mit
					nationalen Interessen. In der nachrevolutionären Phase traten kirchliche Vereine
					an ihre Stelle: evangelisch-lutherische in <placeName key="ed_jb3_3t3_vhb"
						>Rachlau</placeName> 1849 , <placeName key="ed_cdl_hy3_vhb"
						>Siebitz</placeName> 1849, Wurschen 1853; ein katholischer in Radibor 1874.
					In der zweiten Hälfte des 19. Jh. wurden Geselligkeits-, Spar- und
					Unterstützungsvereine gebildet, in den 1880er und 1890er Jahren örtliche
					Landwirtschaftsvereine, nach 1900 schließlich Sport- und Radfahrvereine. Für all
					diese Zusammenschlüsse war charakteristisch, dass neben den unmittelbaren
					Vereinszielen die Pflege der sorbischen Sprache und Kultur in den Statuten
					verankert wurde (→ <rs type="term" key="Vereinswesen">Vereinswesen</rs>).</p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Bautzner-Land_05.jpg"
					/>Kirche in Hochkirch, 2013; Fotograf: Rafael Ledschbor</p>
				<p>Ein Zentrum sorbischer Aktivitäten im Bautzener Land war im 20. Jh. Hochkirch östlich von
					Bautzen, das bis 1952 zum Kreis <placeName key="ed_xdn_3m3_vhb"
						>Löbau</placeName> gehörte. Die Entwicklung des Dorfes ist repräsentativ für
					die Wandlung des Sorbentums im Bautzener Land seit 1800. Zur evangelischen
					Parochie Hochkirch, die gemäß den kirchlichen Verhältnissen in der Oberlausitz
					auch nach der Reformation unter dem Patronat des katholischen <rs type="term"
						key="Domstift">Domstifts</rs> stand, zählten neben dem Kirchort 20 Dörfer
					mit meist sorbischen Einwohnerschaft, 18 von 21 Dorfvorstehern waren zeitweilig
					Sorben. Während deren Anteil in den kleinen, auf die sorbische Erstbesiedlung
					zurückgehenden Bauernweilern im 19. Jh. über 90 % lag, war er in Hochkirch etwas
					geringer, denn der Zentralort hatte früh deutsche Handwerker und
					Gewerbetreibende angezogen.</p>
				<p>1907 fand in Hochkirch die 33. <rs type="term" key="Schadźowanka">Schadźowanka</rs>, das
					traditionelle Jahrestreffen sorbischer Studenten, statt. Die Teilnehmer
					bedankten sich für den „lebendigen sorbischen Geist, den sie im Kirchspiel
					Hochkirch erlebten“. Zum 50. Gründungsfest des Wendischen Vereins fand 1926 ein
					Treffen sorbischer Vereine mit 4 000 Teilnehmern aus Ober- und Niederlausitz
					statt. Die Nationalsozialisten unterbanden ab 1933 sukzessive alle sorbischen
					Aktivitäten. Lehrer <persName key="ed_qyp_t1k_d3b">Jurij Wjela</persName> und
					Pfarrer <persName key="ed_gnn_knn_23b">Gustaw Alwin Mjerwa</persName> wurden in
					Ämter außerhalb der sorbischen Lausitz versetzt. Eine Neubelebung des Sorbischen
					nach dem Zweiten Weltkrieg samt Etablierung eines sorbischen Schulzweigs mit 150
					Schülern 1948 bis 1951 blieb ein Versuch. Ende Mai 1945 wurde mit <persName
						key="ed_z4k_ppp_c3b">Jan Cyž</persName> im Kreis Bautzen erstmals ein Sorbe
					Landrat.</p>
				<p>Lit.: Ch. Knauthe: Derer Oberlausitzer Sorberwenden umständliche
					Kirchengeschichte, Görlitz 1767; T. Malinkowa: Zur Veränderung der nationalen
					Struktur in der Kirchgemeinde Gröditz in den Jahren 1881 bis 1940, in: Lětopis B
					35 (1988); R. Hartmetz: Terra budissinensis, Bautzen 1997; K. Blaschke:
					Geschichte der Oberlausitz im Überblick, in: 750 Jahre Kloster St. Marienstern.
					Festschrift, Halle 1998; Geschichte der Oberlausitz, Hg. J. Bahlcke, Leipzig
					2001.</p>
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    </text>
</TEI>
