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				<title>Schleifer Region</title>
				<title xml:lang="deu">Schleifer Region</title>
				<title xml:lang="hsb">Slepjanski region</title>
				<title xml:lang="dsb">Slěpjański region</title>
				<author>
					<persName key="ed_gn5_qx5_2mb">Jahn, Peter Milan</persName>
				</author>
			</titleStmt>
			<publicationStmt>
				<authority>Serbski institut, Budyšin</authority>
			</publicationStmt>
			<sourceDesc>
				<bibl>Sorbisches Kulturlexikon / hrsg. von Franz Schön und Dietrich Scholze unter Mitarb. von Susanne Hose; Maria Mirtschin und Anja Pohontsch. - Bautzen: Domowina-Verlag, 2014. - 579 s.: il.</bibl>
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				<keywords>
					<term key="Pfarrei">Pfarrei</term>
					<term key="Kirchspiel">Kirchspiel</term>
					<term key="Regionalkultur">Regionalkultur</term>
					<term key="Volksliteratur">Volksliteratur</term>
					<term key="Volksmusik">Volksmusik</term>
					<term key="Assimilation">Assimilation</term>
					<term key="evangelische Sorben">evangelische Sorben</term>
				</keywords>
			</textClass>
			<abstract xml:lang="dsb">
				<p>Strony w pódwjacornem źěłu něgajšnego Mužakojskego stawowego kněstwa. Slěpjański
					region se wuznamjenijo pśez – glědajucy na rěc a wšednu kulturu– wósebnu
					poziciju, ako jo se w běgu styrich stolěśow w ewangelskej slěpjańskej wósaźe
					wuwijała.</p>
			</abstract>
			<abstract xml:lang="hsb">
				<p>Kónčina w zapadnym dźělu něhdyšeho Mužakowskeho stawoweho knjejstwa. Slepjanski
					region wuznamjenja so přez wosebitu rěčnu a wšědnu kulturnu situaciju, kotraž je
					so w běhu štyrjoch lětstotkow w Slepjanskej ewangelskej wosadźe wuwiwała.</p>
			</abstract>
			<abstract xml:lang="deu">
				<p>Gebiet im westlichen Teil der ehemaligen Muskauer Standesherrschaft. Die Schleifer Region
					zeichnet sich durch eine sprachliche und alltags-kulturelle Sonderstellung aus,
					die sich im Laufe von vier Jahrhunderten im evangelischen Kirchspiel Schleife
					ausgeprägt hat.</p>
			</abstract>
			<abstract xml:lang="eng">
				<p>Area in the Western part of the former Dominion of Moscow. The Schleife Region is
					characterised by a special linguistic and everyday cultural position, which has
					developed in the course of four centuries in the Protestant parish loop.</p>
			</abstract>
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    <text>
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				<p><graphic
					url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Schleifer-Region_01_Karte-Iris-Brankackowa.jpg"
				/>Schleifer Region um 1790; Karte: Iris Brankatschk</p>
				<p>Gebiet im westlichen Teil der ehemaligen Muskauer Standesherrschaft. Die Schleifer Region
					zeichnet sich durch eine sprachliche (→ <rs type="term" key="Schleifer Dialekt"
						ref="-">Schleifer Dialekt</rs>) und alltagskulturelle Sonderstellung aus,
					die sich im Laufe von vier Jahrhunderten im evangelischen Kirchspiel <placeName
						key="ed_z33_4w3_vhb">Schleife</placeName> ausgeprägt hat. Dazu gehören neben
					Schleife die Dörfer <placeName key="ed_ncy_hxh_vhb">Groß Düben</placeName>,
						<placeName key="ed_uvp_q13_vhb">Halbendorf</placeName>, <placeName
						key="ed_ed1_kcj_vhb">Trebendorf</placeName>, <placeName key="ed_fyp_v43_vhb"
						>Mühlrose</placeName>, <placeName key="ed_dgj_w43_vhb">Mulkwitz</placeName>
					und <placeName key="ed_tv3_4v3_vhb">Rohne</placeName>. Sie waren bewohnt von den
					„Heidebauern“ der Herrschaft <placeName key="ed_dmv_jhj_d3b">Muskau</placeName>,
					die dort erst im Spätmittelalter auf überwiegend nasskalten, zur Landwirtschaft
					nur wenig und nicht überall geeigneten Sandböden angesiedelt wurden. Bis in die
					Mitte des 19. Jh. war die Muskauer Herrschaft „nach altem Herkommen“ zur
					kostenlosen Bereitstellung des Baumaterials für Haus und Hof verpflichtet, wobei
					die Gebäude in einfacher Schrotholzbauweise (→ <rs type="term"
						key="Volksbauweise" ref="-">Volksbauweise</rs>) entstanden. Eng blieb die
					ökonomische und emotionale Bindung zum Heidewald, von dem die Schleifer Region
					nach allen Seiten umgeben war. Neben der <rs type="term" key="Imkerei"
						ref="http://d-nb.info/gnd/4026592-4">Bienenzucht</rs> waren die
					Holzverarbeitung, die Waldhutung sowie das Sammeln von Waldfrüchten
					wirtschaftlich von Bedeutung, da sie stets den ertragsarmen Ackerbau ergänzten.
					Im Westen und Norden verliefen Herrschafts- und Landesgrenzen – Schleife war
					über Jahrhunderte Zollstation –, die die naturräumliche Isolation verstärkten.
					Der Marktzwang nach dem 10 km entfernten Verwaltungszentrum Muskau konnte nie
					durchgesetzt werden. Stattdessen besuchten die Bauern mit Holz und Waldprodukten
					den Markt in <placeName key="ed_bzp_xy3_vhb">Spremberg</placeName> (→
					Spremberger Region). Drei im 18. und 19. Jh. verpachtete Vorwerke der
					Standesherrschaft in Groß Düben, Mühlrose und Schleife sowie ein Krämereirecht
					der Schleifer Kretschmer (→ <rs type="term" key="Kretscham" ref="-"
						>Kretscham</rs>) begünstigten die wirtschaftliche Autonomie der Schleifer
					Region.</p>
				<p>Die Aufhebung der Erbuntertänigkeit Mitte des 19. Jh. brachte wegen des anhaltenden
					Bevölkerungswachstums und schlechter Abfindungen für die Waldberechtigungen kaum
					eine Verbesserung der Lebensverhältnisse. Erst die <rs type="term"
						key="Industrialisierung" ref="http://d-nb.info/gnd/4026776-3"
						>Industrialisierung</rs> v. a. der standesherrlichen Eigenbetriebe nach 1848
					trug zur Mehrung des Wohlstands und zum langsamen Kulturwandel bei. Bis zur
					Eröffnung der Eisenbahnstrecke zwischen <placeName key="ed_cc4_1hh_vhb"
						>Berlin</placeName> und <placeName key="ed_lhp_gwh_vhb">Görlitz</placeName>
					1868, die durch Schleife führt, nahmen Fremde die Gegend kaum zur Kenntnis. Um
					Erforschung und Sammlung der materiellen Volkskultur (Volkskunst), Folklore und
						<rs type="term" key="Mythologie" ref="-">Mythologie</rs> erwarben sich nun
						<persName key="ed_vxb_pt3_f3b">Ulrich Jahn</persName> und <persName
						key="ed_km4_xyx_vhb">Wilibald von Schulenburg</persName> bleibende
					Verdienste. Inspiriert vom Pietismus waren zahlreiche autochthone
					Volksschriftsteller tätig, obwohl sorbisches Schreiben vor 1945 in der
					Volksschule nicht gelehrt wurde. Bedeutend waren dabei die Bauern <persName
						key="ed_hc3_crj_d3b">Hanso Nepila</persName>, <persName key="ed_m2n_5t3_f3b"
						>Jan Hantšo-Hano</persName>, der Kirchenvorsteher <persName
						key="ed_xdf_145_q3b">Hanzo Šymko</persName> sowie der Eisenbahnarbeiter
						<persName key="ed_zjw_l53_f3b">Hans Końcan</persName>. Daneben gab es
					namenlose Schreiber, die für ihre Familien populäre religiöse Texte
					verschriftlichten oder kopierten und dafür sorgten, dass die hölzernen und
					steinernen Grabdenkmale auf den Dorffriedhöfen nach 1863 mit individuellen
					sorbischen In- oder Aufschriften (Epitaphien) versehen wurden. </p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Schleifer-Region_02.jpg"
				/>Hochzeitszug in Schleife, 1929; Fotograf: Edmund Schneeweis, Sorbisches
					Kulturarchiv am Sorbischen Institut </p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Schleifer-Region_04.jpg"
				/>Frau in Schleifer Alltagstracht an der Milchrampe, Rohne 1961; Fotograf:
					Błažij Nawka, Sorbisches Kulturarchiv am Sorbischen Institut </p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Schleifer-Region_03.jpg"
					/>Hochzeitspaar aus dem Kirchspiel Schleife, um 1910; Sorbisches Kulturarchiv am
					Sorbischen Institut </p>
				<p>Begünstigt wurde das Aufblühen einer eigenständigen, wenngleich materiell bescheidenen
					Volkskultur in der Schleifer Region durch das Wirken einiger volksnaher, sozial
					denkender und herrschaftskritischer Pfarrer zwischen 1810 und 1938. Pfarrer
						<persName key="ed_hmc_v4t_23b">Jan Wjelan</persName> (1810–1852 in Schleife
					tätig) verbesserte die Obstbaumkultur und übersetzte die Kirchenagende ins
					Sorbische. Sein Sohn <persName key="ed_xvf_njv_c3b">Julius Eduard
						Wjelan</persName> (in Schleife 1852–1892 tätig) stand bereits unter dem
					Einfluss der sorbischen <rs type="term" key="Nationalbewegung" ref="-"
						>Nationalbewegung</rs>; er schenkte der Gemeinde 1849 eine „Wendische
					Volksbibliothek“ und war zugleich Dichter und Grafiker. Besonders bemühte er
					sich um die Beibehaltung des Sorbischen in <rs type="term" key="Kirche"
						ref="http://d-nb.info/gnd/4030702-5">Kirche</rs> und <rs type="term"
						key="Schule" ref="http://d-nb.info/gnd/4053474-1">Schule</rs>, gab selbst
					Vorschriften für den Schreibunterricht heraus und ermunterte die Bewohner der
					Schleifer Region, ihre Muttersprache auch bei Behörden anzuwenden. Sein
					Nachfolger <persName key="ed_cq1_fl3_f3b">Matej Handrik</persName> (in Schleife
					1892–1934) war ebenfalls national geprägt und von der jungen Volkskunde
					beeinflusst. Er leistete wertvolle Beiträge zur Sammlung und Dokumentation der
					traditionellen Kultur und Lebensweise. Darüber hinaus wurde zu Handriks Zeit die
					„Schleifer Liedertafel“ begründet, die ihr Folkloreprogramm, begleitet von <rs
						type="term" key="Volksmusikinstrument" ref="http://d-nb.info/gnd/4117397-1"
						>Volksmusikinstrumenten</rs> (Tarakawa, dreisaitige Geige, Dudelsack), schon
					um 1900 in <placeName key="ed_v45_yth_vhb">Dresden</placeName>, <placeName
						key="ed_lhp_gwh_vhb">Görlitz</placeName> und anderen Städten aufführte.
					Diese Entwicklung trug nicht nur zur gesteigerten Auszier der <rs type="term"
						key="Tracht" ref="http://d-nb.info/gnd/4060554-1">Tracht</rs>, sondern auch
					zur Pflege der ererbten Musiktradition bei, die bekannte Volkskünstler wie den
					Geiger <persName key="ed_s2y_zwn_23b">Hans Šuster</persName> oder den
					Dudelsackspieler <persName key="ed_nnw_fv3_f3b">Bola</persName> hervorbrachte (→
						<rs type="term" key="Volksmusikanten" ref="-">Volksmusikanten</rs>). Die
					Alltags- und Festbekleidung entwickelte sich auf barocken Grundlagen bis ins 20.
					Jh. weiter und blieb in sämtlichen sozialen Bezügen lebendig. In den 1920er
					Jahren wuchs die Zahl der in- und ausländischen Künstler, Maler, Fotografen und
					Volkskundler, die sich für die Schleifer Region interessierten. Mit Begriffen
					wie „altertümlich“ und „romantisch“ bezeichnete man den Schau- und Erlebniswert
					dieser geschützten, geografisch abgelegenen und kulturell stabilen Insel der
					Volkskultur. Der sorbische Schriftsteller und Unternehmer <persName
						key="ed_ex1_1fs_d3b">Jakub Lorenc-Zalěski</persName> siedelte sich 1920
					bewusst in Schleife an, um dort ein kreatives und sprachlich intaktes Umfeld für
					seine Arbeit zu nutzen. <persName key="ed_uxz_1gs_d3b">Ota Wićaz</persName>
					prägte den Begriff vom „sorbischen <placeName key="ed_mgx_smv_c3b"
						>Worpswede</placeName>“ bezüglich der Aufenthalte von Künstlern wie
						<persName key="ed_xl1_wmv_c3b">William Krause</persName> u. a. (→ <rs
						type="term" key="Bildende Kunst" ref="-">Bildende Kunst</rs>). Später machte
					sich der Prozess der inneren Proletarisierung bemerkbar, Berufspendler fuhren in
					die aufstrebende Glasindustrie nach <placeName key="ed_srx_rdj_vhb"
						>Weißwasser</placeName>, in die Papierindustrie der Muskauer Herrschaft und
					in den Berg-, Straßen- und Schienenbau der näheren Umgebung. Das proletarische
					Vereinswesen integrierte in Tracht und Sitte zahlreiche Elemente der
					traditionellen Volkskultur und verhalf der deutschen Sprache zu größerer
					Ausbreitung.</p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Schleifer-Region_06.jpg"
					/>Evangelische Kirche in Schleife; Fotografin: Iris Brankatschk</p>
				<p>Unter politisch widrigen Umständen konnte noch 1936 mit dem polyglotten Pfarrer
						<persName key="ed_anh_kzz_whb">Gottfried Rösler</persName> ein im Schleifer
					Dialekt geübter Seelsorger für die überwiegend sorbische Gemeinde gewonnen
					werden. Mit Duldung der schlesischen Kirchenleitung und <persName
						key="ed_wnx_gr4_vhb">Hermann Graf Arnims zu Muskau</persName> wurde er
					jedoch kurz vor Ostern 1938 von der Gestapo aus Schleife ausgewiesen.</p>
				<p><graphic url="http://www.sorabicon.de/wp-content/uploads/2020/07/SKL-Schleifer-Region_05.jpg"
				/>Wohnhaus in Trebendorf, 1956; Fotograf: Błažij Nawka, Sorbisches Kulturarchiv
					am Sorbischen Institut </p>
				<p>Nach dem Krieg wurde das <rs type="term" key="Sorbisch" ref="http://d-nb.info/gnd/4116533-0"
						>Sorbische</rs> in der Kirche und im Gottesdienst praktisch nicht mehr
					angewandt. Die sozialistische Schule mit ihrem zweisprachigen Angebot konnte den
					Verlust nicht ersetzen. In der dörflichen Alltagssprache setzte sich zunehmend
					das Deutsche durch. Gegenwärtig werden mithilfe des <rs type="term"
						key="Witaj-Modellprojekt" ref="-">Witaj-Modellprojekts</rs>
					Revitalisierungsversuche der sorbischen Sprache unternommen. Das sorbische
					Folkloreensemble und weitere Vereine, das sorbische Kulturzentrum in Schleife,
					das Museum Nepila-Hof in Rohne sowie das Hanso-Schuster-Haus in Trebendorf haben
					es sich zur Aufgabe gemacht, die Schleifer Region als eigenständige Kulturregion
					zu bewahren und zu stärken. Zu den bis heute gepflegten Formen des Brauchtums
					gehören das „dźěćetko“ in traditioneller Kleidung (→ <rs type="term"
						key="Weihnachtsbräuche" ref="-">Weihnachtsbräuche</rs>) und das Ostersingen
					der Frauen („kantorki“, → <rs type="term" key="Osterbrauch" ref="-"
						>Osterbräuche</rs>). Eine erneute Bedrohung für das ethnokulturelle und
					ökologische Selbstverständnis der Region stellt der <rs type="term"
						key="Braunkohlebergbau" ref="http://d-nb.info/gnd/4131791-9"
						>Braunkohlenbergbau</rs> dar, dem bereits Teile von Ortschaften und der
					näheren Umgebung zum Opfer fielen. Trotz beschlossenem Kohleausstieg
					(voraussichtlich 2038) drohen noch weitere Abbaggerungen.</p>
				<p>Lit.: M. Nowak-Neumann / P. Nedo: Die Tracht der Sorben um Schleife, bearb. von
					A. Lange, Bautzen 1984; Die Folklore der Schleifer Region, Hg. Haus für
					sorbische Volkskultur, Bände 1–4, Bautzen [1991]; Schleifer Lesebuch. Texte aus
					zwei Jahrhunderten im sorbischen Dialekt von Schleife und in Deutsch, Hg. H.
					Rychtaŕ, Bautzen 1995; H. Hantscho: Schleife – Slěpo, Bautzen 1995; Skizzen aus
					der Lausitz. Region und Lebenswelt im Umbruch, Köln/Weimar/Wien 1997; C.
					Ratajczak: Mühlroser Generationen. Deutsch-sorbische Überlebensstrategien in
					einem Lausitzer Tagebaugebiet, Münster 2004; P. M. Jahn: Vom Roboter zum
					Schulpropheten. Hanso Nepila (1766–1856), Bautzen 2010; K. Lorenc:
					Slěpe/Schleife – ABC der Chronik, in: K. Lorenc: Im Filter des Gedichts, Bautzen
					2013; Daj mi jeno jajko, how maš hobej dwě. Schleifer Liederbuch, [Schleife]
					2013.</p>
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